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Die Nebel brauen
#1
Die Nebel brauen

Nun brauen draußen auf dem Land die kalten
Farblosen Nebel um gefrorne Weiden,
Die bangend vor des Winters nahen Leiden
Am Zweig noch ängstlich letzte Blätter halten.

Bei Netzen stehen klumpig die Gestalten
Der Fischer, welche mit den beiden
Erstarrten Händen blanke Schuppen scheiden
Vom Netzwerk, und die braunen Segel falten.

An kurzem Pfahle lehnt ein junges Weib,
Das mühsam in dem hochgeschwellten Leib
Des Muttersegens liebe Bürde trägt.

So froher Trost, da arm und blütenlos
Die Erde stirbt, daß warm im Mutterschoß
Der Puls des neuerwachten Lebens schlägt.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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