11.11.2025, 08:45
Ohne Maske
Nun ist die zarte Maske abgefallen,
Die meine Liebe auf dein Antlitz drückte,
Und was mein Herz im Innersten beglückte,
Hör ich aus deinem nimmer widerhallen.
Wenn früher uns ein süßer Rausch entzückte,
Ich mußte immer wieder zu dir wallen
Wie vor ein Bild, fast in die Kniee fallen,
Bis dich ein frecher Ruf zur Lust berückte.
Einst warst du mir Geliebte und Madonne,
Ich durfte dankbar meine Stirne neigen.
Dann wollt ich mit dir in die klare Sonne
Der hohen Welt, wo Geister kämpfen, steigen.
Du nahmst die Maske weg und meine Wonne,
Und vor der Maskenlosen muß ich schweigen.
Nun ist die zarte Maske abgefallen,
Die meine Liebe auf dein Antlitz drückte,
Und was mein Herz im Innersten beglückte,
Hör ich aus deinem nimmer widerhallen.
Wenn früher uns ein süßer Rausch entzückte,
Ich mußte immer wieder zu dir wallen
Wie vor ein Bild, fast in die Kniee fallen,
Bis dich ein frecher Ruf zur Lust berückte.
Einst warst du mir Geliebte und Madonne,
Ich durfte dankbar meine Stirne neigen.
Dann wollt ich mit dir in die klare Sonne
Der hohen Welt, wo Geister kämpfen, steigen.
Du nahmst die Maske weg und meine Wonne,
Und vor der Maskenlosen muß ich schweigen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

