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Bei Sternenschein
#1
Bei Sternenschein

In meines Lebens glückbekränzten Tagen,
Nach sonndurchglühter Stunden Sommerschwüle,
In thauumquollner, nächtig heitrer Kühle
Bei Sternenschein, wir oft im Fenster lagen.

Bald weckten, die ihr Licht uns fernher tragen,
Der Leu, die Jungfrau, unsrer Brust Gefühle,
Bald ruhten wir auf Vegas Saitenspiele,
Arkturus Glanz, des Nordens goldnem Wagen.

Die Treugesinnten um den Pol sich drehen
Um niemals, uns verlassend, fern zu stehen.
So strahlen dort des Herzens Doppeltriebe:

Im ruhgen Pol das stille Glück der Liebe,
Im Wandelstern die schweifenden Verlangen,
Die an des Wiedersehens Hofnung hangen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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