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Omen accipio
#1
Omen accipio

Wenn man ein Wort hält in der Brust gefangen,
Weil es Entweihung scheint, es auszusprechen,
Und es aus fremdem Mund hört plötzlich brechen,
Fühlt man befriedigt innerlich Verlangen.

Die Töne wirklich nun dem Ohre klangen,
Und ihre Weihe kann der Laut nicht schwächen,
Sie haben sich an keiner Schuld zu rächen,
Da Dasein sie vom Zufall nur empfangen.

Wie günstig Zeichen her vom Himmel blitzet,
Wie Adlersflug erscheint zur rechten Seite,
Geziemts, daß man solch Worterschallen deute.

Denn mit dem Menschen in geheimem Bunde
Steht die Natur, und in geweihter Stunde
Verkündet ihm, daß sie den Armen schützet.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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