16.10.2025, 08:41
Die Nebel der Zukunft
Vom Reigen aller flüchtgen Tagesstunden
Am meisten ich den ernsten Abend liebe;
Dann ist das Sonnenkind dahin geschwunden,
Und keiner wünschet, daß es ewig bliebe.
Sei es mit Rosenkränzen hold umwunden,
Sei früh schon seinesw Lebens Morgen trübe,
Folgt gern das Herz, durch Stillstand nicht gebunden,
Dem fortzustreben angebornen Triebe.
Denn wenn die Zeit von selbst dahin nicht flöhe,
Sie unsre Sehnsucht fort mit sich doch risse,
Sie treibet uns ins ferne Ungewisse,
Die dichten Nebel, die die Zukunft decken,
Nicht dürfen unsere scheuen Busen schrecken,
Wir müssen hin auf mehr besonnte Höhe.
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Vom Reigen aller flüchtgen Tagesstunden
Am meisten ich den ernsten Abend liebe;
Dann ist das Sonnenkind dahin geschwunden,
Und keiner wünschet, daß es ewig bliebe.
Sei es mit Rosenkränzen hold umwunden,
Sei früh schon seinesw Lebens Morgen trübe,
Folgt gern das Herz, durch Stillstand nicht gebunden,
Dem fortzustreben angebornen Triebe.
Denn wenn die Zeit von selbst dahin nicht flöhe,
Sie unsre Sehnsucht fort mit sich doch risse,
Sie treibet uns ins ferne Ungewisse,
Die dichten Nebel, die die Zukunft decken,
Nicht dürfen unsere scheuen Busen schrecken,
Wir müssen hin auf mehr besonnte Höhe.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

