Vor 5 Stunden
Der neue Petrarca
Nicht meiner Laura Preis hab’ ich gesungen
In dieser nüchtern-sachverständ’gen Zeit,
Die, ach! den Geist nur allzusehr befreit
Von süßen Banden, die ihn sonst umschlungen.
Und doch ist manch’ Sonett mir wohl gelungen,
Denn was mein Herz ergriffen nah’ und weit,
In Gegenwart und in Vergangenheit,
Der eignen Seele hab’ ich’s vorgesungen.
Dem Vaterland, der Freiheit und dem Leben,
Der Liebe und den höchsten Idealen,
In Scherz und Ernst mein Saitenspiel ertönt.
Die frische Kraft, die mir ein Gott gegeben,
Hat mir im Dichten treulich wie im Malen
Des Lebens heißen Arbeitstag verschönt.
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Nicht meiner Laura Preis hab’ ich gesungen
In dieser nüchtern-sachverständ’gen Zeit,
Die, ach! den Geist nur allzusehr befreit
Von süßen Banden, die ihn sonst umschlungen.
Und doch ist manch’ Sonett mir wohl gelungen,
Denn was mein Herz ergriffen nah’ und weit,
In Gegenwart und in Vergangenheit,
Der eignen Seele hab’ ich’s vorgesungen.
Dem Vaterland, der Freiheit und dem Leben,
Der Liebe und den höchsten Idealen,
In Scherz und Ernst mein Saitenspiel ertönt.
Die frische Kraft, die mir ein Gott gegeben,
Hat mir im Dichten treulich wie im Malen
Des Lebens heißen Arbeitstag verschönt.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

