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Andenken
#1
Andenken

Ach, wie so oft in meinen dunkeln Stunden
Muß ich, du Holde, innig dein gedenken,
Mit bittern Thränen dein erinnern tränken,
Seit deine Gegenwart dahingeschwunden.

Und heißer bluten all’ die Liebeswunden,
Die deine Blicke mir in’s Herze senken
Auf ewig mußten. Ach, die Sterne schenken
Nie wieder, die verschwunden, holde Stunden!

Dein süßes Bild strahlt wie der Abendstern
Dort durch die nächtig schwarzen Wolkenmassen
Und fesselt sanft den müden Blick, den nassen.

Vergangenheit als Gegenwart zu fassen,
Hast du dein süß Gedenken mir gelassen,
Dem Herzen bleibst du nah’, ob noch so fern.



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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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