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307 I' pensava assai destro esser su l'ale,
#1
307

I' pensava assai destro esser su l'ale,
non per lor forza, ma di chi le spiega,
per gir cantando a quel bel nodo eguale
onde Morte m'assolve, Amor mi lega.
Trovaimi a l'opra via piú lento et frale
d'un picciol ramo cui gran fascio piega,
et dissi: - A cader va chi troppo sale,
né si fa ben per huom quel che 'l ciel nega. -
Mai non poria volar penna d'ingegno,
nonché stil grave o lingua, ove Natura
volò, tessendo il mio dolce ritegno.
Seguilla Amor con sí mirabil cura
in adornarlo, ch'i' non era degno
pur de la vista: ma fu mia ventura.
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCCVII.

Wohl dünkt ich mich geschickt, empor auf Schwingen
Durch ihn, des Kraft allein sie regt, zu schweben,
Den schönen Knoten würdig zu erheben,
Den Tod zerreißt und Amors Hände schlingen.

Doch schwächer war ich, solches zu vollbringen,
Als kleiner Zweig, dem große Last gegeben,
Und sprach: „Es fällt, wer allzuhoch will streben,
Was Gott versagt, kann Menschen nicht gelingen.“

Des Geistes Federn können nimmer fliegen,
Nie schweres Wort, wohin einst in Verzückung,
Webend das süße Band, Natur gestiegen.

Amor folgt ihr, besorgt um dessen Schmückung
So sehr, daß ich nicht wert war, zu vergnügen
Mein Aug an ihm; doch war’s des Himmels Schickung.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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