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306 Quel sol che mi mostrava il camin destro
#1
306

Quel sol che mi mostrava il camin destro
di gire al ciel con glorïosi passi,
tornando al sommo Sole, in pochi sassi
chiuse 'l mio lume e 'l suo carcer terrestro:
ond'io son fatto un animal silvestro,
che co pie' vaghi, solitarii et lassi
porto 'l cor grave et gli occhi humidi et bassi
al mondo, ch'è per me un deserto alpestro.
Cosí vo ricercando ogni contrada
ov'io la vidi; et sol tu che m'affligi,
Amor, vien meco, et mostrimi ond'io vada.
Lei non trov'io: ma suoi santi vestigi
tutti rivolti a la superna strada
veggio, lunge da' laghi averni et stigi.
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCCVI.

Es schloß die Sonne, die zum Himmelsreiche
Mich gehen hieß mit ruhmeswertem Schritte,
Kehrend zur höchsten Sonn, in Steines Mitte
Mein Licht, ihr irdisch Haus, das wonnereiche.

Drum einem Tier des waldes ich nun gleiche,
Der irrend ich mit einsam-müdem Tritte,
Mit feucht gesenktem Blick und herber Sitte
Hin durch die Welt, mir eine Wüste, schleiche.

So zieh ich, jede Gegend zu durchspähen,
Wo ich sie sah. Nur, der mir Leid gewoben,
Amor, zieht mit und zeigt, wo ich soll gehen.

Sie nicht; doch ihre heilge Spur, nach oben
Gewendet jede, nach dem Pfad der Höhen,
Seh hoch ob Styx ich und Avernus droben.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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