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196 Bellacoglienza
#1
Bellacoglienza

"Del bel valetto che vo' mi parlate,
In cui tanta vertute è riposata,
Sed e' la s'à, per me gli sia chitata:
S'i' l'amo, i' l'amerò come mi' frate.
Ma, per le gioie ch'e' m'à presentate,
La mia veduta no·gli fia vietata;
Ma venga il più che puote a la celata,
E sed e' piace a voi, sì 'l ci menate.
Ma' che sia fatto tosto san' dimora,
Perciò che Gelosia non può sofrire
Ched ella stea sanza vedermi un'ora:
Ché molte volte si parte per gire,
E 'l diavol, che di notte in lei lavora,
Sì·lla fa·mantenente rivenire".
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CXCVI.

„Der schmucke Jüngling, den Ihr mir beschrieben,
Der Tugenden so viele nennt sein eigen,
Mag sie behalten und nur immer zeigen,
Doch nur als Schwester denk ich ihn zu lieben.

Sein Schmuck ist ohne Eindruck nicht geblieben,
Und gern will ich – nicht mag ich es verschweigen –
Mein Antlitz ihm ein Stündchen freundlich neigen.
Führt ihn denn her, doch sei es klug betrieben,

Und laßt es rasch geschehn, noch diese Stunde;
Denn Eifersucht, ihr wißt es, macht die Runde,
Weil ihre Aufsicht mich in steter Wacht hält.

Wie oft sie fortzugehn sich auch entschlossen,
So oft auch führt zurück sie, mir zum Possen,
Der Teufel, der sie fest nur in der Nacht hält.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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