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186 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

"Ne·letto su' si metta in braccio in braccio
Co·llui insiem'e faccian lor diporto;
Ma dica tuttor: "Lassa, crudel torto
E` questo che 'nverso il mi' sire faccio".
E nella gioia c[h]'à, gli metta impaccio,
Sì ch'egli ab[b]ia paura e disconforto:
Dicer li dee ch'e' sarebbe morto,
Sanz'averne rispetto, molt'avaccio,
Se·ll'uon sapesse ch'e' fosse co·llei:
"Ed i' lassa dolente, malaurata,
So che vitiperata ne sarei
E ch'i' per man de' mie' sarè' ismembrata".
E in questa paura i' 'l metterei,
Che da lui ne sareb[b]e più amata.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CLXXXVI.

„Dann schmiege sie sich auf den weichen Kissen
In seinen Arm und stille sein Verlangen;
Doch jammre sie: „Ach, was hab ich begangen!
Wenn das mein armer Gatte sollte wissen.“

Und störe seine Lust mit Hindernissen,
Bis er das Herz im Busen fühlt erbangen.
Auch drohe sie: am Galgen würd er hangen,
Und sie müßt sterben vor Gewissensbissen,

Wenn man erführe, wie sie ehrvergessen
Hier liege: „Weh, daß ich dich so muß lieben,“
Sprech sie dann weiter: „Ach, in Stücke hieben

Die Meinen mich – welch Schimpf ists unvermessen!“ –
Und wenn ich ihm dann solche Furcht einflößte,
Geschähs, daß er nur brünstiger mich tröste.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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