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Un Fantôme 4 - Le Portrait
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Registriert seit: Jan 2007
24.12.2007, 21:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.02.2024, 12:23 von ZaunköniG.)
Un Fantôme
IV Le Portrait
La Maladie et la Mort font des cendres
De tout le feu qui pour nous flamboya.
De ces grands yeux si fervents et si tendres,
De cette bouche où mon coeur se noya,
De ces baisers puissants comme un dictame,
De ces transports plus vifs que des rayons,
Que reste-t-il? C'est affreux, ô mon âme!
Rien qu'un dessin fort pâle, aux trois crayons,
Qui, comme moi, meurt dans la solitude,
Et que le Temps, injurieux vieillard,
Chaque jour frotte avec son aile rude...
Noir assassin de la Vie et de l'Art,
Tu ne tueras jamais dans ma mémoire
Celle qui fut mon plaisir et ma gloire!
.
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Registriert seit: Jan 2007
Als Nachdichtung von
Therese Robinson
IV
Das Bild
Krankheit und Tod verlöschten längst die Funken
Des Feuers, das uns lohend einst umfing,
Der Augen Leuchten sanft und liebestrunken
Und jenen Mund, an dem mein Herz verging.
Was blieb von unsrer Küsse mächtigen Schauern,
von der Verzückung Rausch so stark und wild?
Ach meine arme Seele, du magst trauern!
Nichts blieb zurück, als ein verwischtes Bild,
Das stirbt wie ich, in Einsamkeit verborgen,
Und das die Zeit, der Greis voll böser Gunst,
Mit rauher Schwinge streift an jedem Morgen ...
Du düstrer Feind des Lebens und der Kunst,
Du sollst mir niemals im Gedächtnis morden
Sie, die mein Glück war, die mein Ruhm geworden!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Registriert seit: Jan 2007
In der Umdichtung von
Stefan George
Das Bild
Siechtum und tod verwandelten in schlacken
Die feuerglut die einstens in uns gor.
Der zarte heisse blick der schöne nacken
Und dieser mund wo sich mein herz verlor ·
Die küsse stark wie eine zauberpflanze
Und unsre schöne liebesraserei ·
O schrecken! was verblieb von ihrem glanze?
Nichts als ein matter schattenriss in blei
Der so wie ich verstaubt und alt geworden
Und den die zeit · ein geist voll scheeler gunst ·
Tagtäglich fegt mit rauhem flügelpaar...
Du düstrer feind des lebens und der kunst ·
Du sollst mir niemals im gedächtnis morden
Sie die mein glück und meine wonne war.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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