21.12.2025, 08:03
Im Dämmer lag ich
Im Dämmer lag ich zwischen Traum und Wachen
Und sah Gestalten mir vorübergehn
Wie Nebelstreifen, wenn die Winde wehn,
Wie fern am Horizont ein fremder Nachen.
Ich sah ein Kind, des Hände fächelnd fachen
Ein Fünkchen an, daß Flammen draus entstehn,
Die sich in roten Wirbeln zierlich drehn,
Und klingend höre ich das Kindchen lachen.
Doch weh, - nun wollen es die Gluten greifen,
Da hebt es ernsthaft deutend seine Hand, -
Die Flamme neigt sich, - sterbend in den Raum
Verstreut sie Blüten, wirft die goldne Reifen.
Ein Wölkchen flattert, wo das Kindchen stand,
Des Morgens Sonne hebt mich aus dem Traum.
Im Dämmer lag ich zwischen Traum und Wachen
Und sah Gestalten mir vorübergehn
Wie Nebelstreifen, wenn die Winde wehn,
Wie fern am Horizont ein fremder Nachen.
Ich sah ein Kind, des Hände fächelnd fachen
Ein Fünkchen an, daß Flammen draus entstehn,
Die sich in roten Wirbeln zierlich drehn,
Und klingend höre ich das Kindchen lachen.
Doch weh, - nun wollen es die Gluten greifen,
Da hebt es ernsthaft deutend seine Hand, -
Die Flamme neigt sich, - sterbend in den Raum
Verstreut sie Blüten, wirft die goldne Reifen.
Ein Wölkchen flattert, wo das Kindchen stand,
Des Morgens Sonne hebt mich aus dem Traum.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

