01.12.2025, 02:24
Auf der Warte
Des Lebens Rosengärten, die verblühten,
du hast sie längst schon hinter dir gelassen,
In der Erinn’rung Dämmerschein erblassen,
Die Freuden, die einst lebensfrisch erglühten.
Was wirklich war, entkörpert sich zu Mythen,
Die wechselnd bunte Nebelbilder fassen;
Still wird’s, seit schon so viele dich verlassen,
Die sonst mit dir sich freuten und sich müh’ten,
Der Zukunft Räthsel tritt dir nah und näher,
Die Gegenwart schrumpft immer enger ein,
Bald wird dein Erdensein vergangen sein.
Auf deiner Warte stehst du, Vorwärtsspäher,
Im Herzen kämpft geheimes Grau’n und Wonne:
„Geh’ auf, geh’ auf, des ew’gen Tages Sonne!“
.
Des Lebens Rosengärten, die verblühten,
du hast sie längst schon hinter dir gelassen,
In der Erinn’rung Dämmerschein erblassen,
Die Freuden, die einst lebensfrisch erglühten.
Was wirklich war, entkörpert sich zu Mythen,
Die wechselnd bunte Nebelbilder fassen;
Still wird’s, seit schon so viele dich verlassen,
Die sonst mit dir sich freuten und sich müh’ten,
Der Zukunft Räthsel tritt dir nah und näher,
Die Gegenwart schrumpft immer enger ein,
Bald wird dein Erdensein vergangen sein.
Auf deiner Warte stehst du, Vorwärtsspäher,
Im Herzen kämpft geheimes Grau’n und Wonne:
„Geh’ auf, geh’ auf, des ew’gen Tages Sonne!“
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

