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197 La Vec[c]hia e Bellacoglienza
#1
La Vec[c]hia e Bellacoglienza

La Vec[c]hia sì la va rasicurando,
E dice: "Sopra me lascia la cura
Di questo fatto; non aver paura,
Chéd io il saprò ben andar celando.
E gisse Gelosia tuttor cercando
Qua entro, sì seria grande sciagura
S'ella 'l trovasse, ma i' son sicura
Che poco le varria su' gir sognando".
"Dunque potete voi farlo venire,
Ma' ched e' si contegna come sag[g]io,
Ch'e' non pensasse a·ffar nes[s]un ardire".
"Figl[i]uola mia, e' non fece anche oltrag[g]io
I·nessun luogo, ch'i' udisse dire,
Ma troppo il loda l'uon di gran vantag[g]io".
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CXCVII. Die Alte und Frohwillkommen.

Die Alte nun, bemüht, sie zu befreien
Der Sorge, sprach: „Ich will das Ding schon drehen,
Hab keine Furcht; verschwiegen wirds geschehen,
Und gut Gelingen kann ich prophezeien.

Schlimm allerdings, wenn hier hereinzuschneien
Die Eifersucht gedächte, würd es stehen,
Falls sie bei uns den Jüngling sollte sehen;
Doch wird der Nachtbesuch ihr nicht gedeihen.“ –

„Nun gut, so mögt Ihr denn hierher ihn führen,
Doch hoff ich, daß er nicht verwegen werde
Und fern sich halte von Unziemlichkeiten.“ –

„Noch nirgend hört ich über ihn Beschwerde,
Noch niemals, Töchterlein, ließ er verspüren,
Daß andre ihn als feinste Sitten leiten.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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