01.06.2025, 02:47
Die Stimme ans der Wüste
(Ly-Fontaine)
1916
I.
Anrufung des Einen
Schon vierzig Tage, vierzig Nächte lang .
schreit, schreit mein Blut aus Sack und Asche.
Wann fällst Du Ast, daß ich Dich endlich hasche,
aus jener Hand, die mich bezwang?
Die uns bezwang mit Anschlag, Marsch und Mord,
in hellen Haufen laufend. Köpfe oben :
zu sehn, wie Deine Fäuste mit den Wolken toben
und unter uns das süße Korn verdorrt.
Die Salven Stoßtrupp dezimierten Widerstand,
nicht: unser heiliges Gefühl zu halten
vor Tier und Blumen an der Gräben Rand.
Die vierzig Nächte auf verlausten Strohs
sind jetzt vieltausendfacher Schrei: „Laß los!"
daß wir uns in ein weißes Weibsfell falten.
.
(Ly-Fontaine)
1916
I.
Anrufung des Einen
Schon vierzig Tage, vierzig Nächte lang .
schreit, schreit mein Blut aus Sack und Asche.
Wann fällst Du Ast, daß ich Dich endlich hasche,
aus jener Hand, die mich bezwang?
Die uns bezwang mit Anschlag, Marsch und Mord,
in hellen Haufen laufend. Köpfe oben :
zu sehn, wie Deine Fäuste mit den Wolken toben
und unter uns das süße Korn verdorrt.
Die Salven Stoßtrupp dezimierten Widerstand,
nicht: unser heiliges Gefühl zu halten
vor Tier und Blumen an der Gräben Rand.
Die vierzig Nächte auf verlausten Strohs
sind jetzt vieltausendfacher Schrei: „Laß los!"
daß wir uns in ein weißes Weibsfell falten.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

