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Skogekär Bergbo: Wenerid 001
#1
Schweden 
Skogekär Bergbo
Gustaf Rosenhane ?

1609 - 1684

Wenerid

I.


SÅ hastigt blef iagh skadd aff lilla Gudens pijlar/
Som öfwar så medh eld som jern sitt Tyrannij/
Medh hemlige försåt och små bedrägerij/
Som medh sitt skiutande sigh aldrigh nånten hwijlar.

Som färdas widt omkring som blir så många Mijlar/
Oskyldigh wardt iagh såår men ach! hwar stog du då.
I Skogen Skiutegud när du mig råkar så/
Hwad winst hwadför beröm at du så häfftigt ijlar/

Rätt som en annan/ skytt i wåra skogar willa
Försåtlig löper kring/ och slår de säkre diur
Med en förfalskat Sång/ kan deras öron snilla

Kring buskar skiul och trä/ sig skickar uppå lur
Rätså där ställer fram/ och denna redskap grymma
Hwar kan man hafwa frijd/ hwart kan man undan ryma.



Wenerid

I.


So schnell hat mich des jungen Gottes Pfeil erreicht,
der uns mit seiner Brand- und Eisentyrannei,
mit heimlichen Intrigen und Betrügerei
und aufgewühltem Atem allezeit umschleicht.

Man könnte weiterreisen, noch so viele Meilen;
Ein ganzes Jahr lang frag' ich ich mich nur, wo du warst,
als du mir damals im Wald Sjutegut geschahst
und du gewannst. Ich muss mit Rühmen mich beeilen:

Ein weitrer Schütze lauert noch im Wald versteckt,
der heimlich dort herumläuft, der die Leier schlägt
und leicht mit seinem falschen Spiel die Genien weckt.

Er streift durchs Unterholz, an seinem Netz zu ziehen.
Ich seh' wie schwer er an grausamen Waffen trägt:
Wo kann man Freiheit finden? Wie kann man entfliehen?


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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