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Helena Coleman: Among the Mountains
#1
Canada 
Helena Coleman
1860 - 1953 Canada


Among the Mountains

As far as sight could reach the wild peaks rose,
Tier after tier against the limpid blue,
Titanic forms that stormed the heavens anew
At every turn, crowned with imperial snows;

And then, as day sank softly to its close,
Diaphanous, ethereal they grew,
Mere wraiths of rainbow-mist that from our view,
Dream-laden, lapsed to darkness and repose.

And suddenly I found my vision blurred,
And knew that deeper chord was touched again
Which once in Hungary, when I had heard

A passionately wild, appealing strain
Of gypsy music, left me strangely stirred
With incommunicable joy and pain.



Zu Füßen der Berge

Bergspitzen, rauh und wild, soweit man blickt,
die stufig sich hoch in das Blaue türmen,
die wie Titanen in den Himmel stürmen,
bei jedem Schritt mit Kaiserschnee geschmückt.

Und als der Tag sich sanft zum Abend senkte,
erwuchsen aus dem Regenbogen Schwaden:
Die Seelen transparent und traumbeladen,
die sich dem Dunkel und der Stille schenkten.

Und wenn auch meine Sicht verschwommen war,
so wusste ich berührt die tiefe Terz,
die ich zum ersten Mal in Ungarn hörte:

von einer wilden, lebensfrohen Art,
wie mich Zigeunermusik nur betörte
in ihrer Leidenschaft und ihrem Schmerz.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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