19.11.2025, 08:07
Krieg
Das ist der Krieg, er bricht ins Land hinein
Und speit Verderben aus mit gift’gem Mune,
Er schmückt – mit aller Teufelslust im Bunde –
Das Haupt sich mit erlognem Heilgenschein.
Wir waren schlecht und meinten gut zu sein.
Klar schien die Flut, doch Schlamm war auf dem Grunde.
Er quoll aus aufgerißnen Bodens Wunde,
Als niederwärts das Schicksal warf den Stein.
Das ist der Krieg, - er brach des Hauses Säulen,
In dem der Bruder mit dem Bruder wohnte,
Des Einen Unheil ward des Andern Sieg.
En Grauen, wie wenn Winterwölfe heulen,
Durchrann die welt, da man den Gott enttrohnte,
Der Liebe schönen Gött, - das ist der Krieg.
Das ist der Krieg, er bricht ins Land hinein
Und speit Verderben aus mit gift’gem Mune,
Er schmückt – mit aller Teufelslust im Bunde –
Das Haupt sich mit erlognem Heilgenschein.
Wir waren schlecht und meinten gut zu sein.
Klar schien die Flut, doch Schlamm war auf dem Grunde.
Er quoll aus aufgerißnen Bodens Wunde,
Als niederwärts das Schicksal warf den Stein.
Das ist der Krieg, - er brach des Hauses Säulen,
In dem der Bruder mit dem Bruder wohnte,
Des Einen Unheil ward des Andern Sieg.
En Grauen, wie wenn Winterwölfe heulen,
Durchrann die welt, da man den Gott enttrohnte,
Der Liebe schönen Gött, - das ist der Krieg.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

