19.12.2025, 07:19
Die Befreierin
Wie einer Schlange, die vor Gift und Wut
Sich blind in ihren eignen Leib gebissen,
Ging's deiner Freundin, die dich fortgerissen
Von mir, der mit dir teilte Herz und Blut.
Zu blöd, um keuschen Mannesstolz zu wissen,
Der hinter Stacheln birgt sein liebstes Gut,
Half sie entfachen deinen freveln Mut
Und dachte nicht an mein verwaistes Kissen.
Mitleidig ließ sie ihres Gatten Hand
Trost spenden deinem sturmzerzausten Haare.
Sie ahnte nicht, wie rasch auf dich ein Brand
Bei dem Geschäft aus seinen Fingern fahre.
Nun hat sie, da ihr ins gelobte Land
Fortzieht, das Nachsehn für die späten Jahre.
Wie einer Schlange, die vor Gift und Wut
Sich blind in ihren eignen Leib gebissen,
Ging's deiner Freundin, die dich fortgerissen
Von mir, der mit dir teilte Herz und Blut.
Zu blöd, um keuschen Mannesstolz zu wissen,
Der hinter Stacheln birgt sein liebstes Gut,
Half sie entfachen deinen freveln Mut
Und dachte nicht an mein verwaistes Kissen.
Mitleidig ließ sie ihres Gatten Hand
Trost spenden deinem sturmzerzausten Haare.
Sie ahnte nicht, wie rasch auf dich ein Brand
Bei dem Geschäft aus seinen Fingern fahre.
Nun hat sie, da ihr ins gelobte Land
Fortzieht, das Nachsehn für die späten Jahre.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

