01.11.2025, 08:25
Blick in die Wirklichkeit
Die Wirklichkeit enthüllt mir das Gesicht
Und weist mir ruhig ihre strengen Züge,
Damit ich ihren Anblick leichter trüge
Und wiederfände in mein Gleichgewicht
Und nicht mit Zweifeln mehr die Brust befrüge!
Sie sagt mir still, wie alles sich verflicht.
Auf diesem Antlitz ruht ein eignes Licht,
Und Spruch und Urteil wird zuletzt zur Lüge.
Vor ihrem unergründlich offnen Blick
Verblassen alte Qualen und entschweben.
Reif wird mir in der Seele mein Geschick.
Ich darf den Schlüssel zu den Tiefen heben.
Vor Mächten schaudernd beug ich das Genick,
Vor jetzt und einst, dem Quell in unserm Leben.
Die Wirklichkeit enthüllt mir das Gesicht
Und weist mir ruhig ihre strengen Züge,
Damit ich ihren Anblick leichter trüge
Und wiederfände in mein Gleichgewicht
Und nicht mit Zweifeln mehr die Brust befrüge!
Sie sagt mir still, wie alles sich verflicht.
Auf diesem Antlitz ruht ein eignes Licht,
Und Spruch und Urteil wird zuletzt zur Lüge.
Vor ihrem unergründlich offnen Blick
Verblassen alte Qualen und entschweben.
Reif wird mir in der Seele mein Geschick.
Ich darf den Schlüssel zu den Tiefen heben.
Vor Mächten schaudernd beug ich das Genick,
Vor jetzt und einst, dem Quell in unserm Leben.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

