03.12.2025, 08:20
Es naht die Nacht mit schlummerschweren Winden
und löscht die Lichter aus im weiten Land.
Auf heisse Schläfen legt sie sacht die Hand
und lässt die müden Augen sanft erblinden.
Und allen Dingen will sie sich verbinden
und deckt sie zu mit ihrem Traumgewand,
und Stille giesst sie lautlos in den Sand,
und tiefer dunkelnd alle Ufer schwinden.
Der ungebrochnen Stille hingegeben
erlischt der Dinge schlummertrunknes Leben;
sie sind nicht mehr und haben keinen Sinn. - -
Jetzt eben ward, von Gott zurückgenommen
in seine Brust, die stille Welt vollkommen - -
und ist so dunkel, wie von Anbeginn.
und löscht die Lichter aus im weiten Land.
Auf heisse Schläfen legt sie sacht die Hand
und lässt die müden Augen sanft erblinden.
Und allen Dingen will sie sich verbinden
und deckt sie zu mit ihrem Traumgewand,
und Stille giesst sie lautlos in den Sand,
und tiefer dunkelnd alle Ufer schwinden.
Der ungebrochnen Stille hingegeben
erlischt der Dinge schlummertrunknes Leben;
sie sind nicht mehr und haben keinen Sinn. - -
Jetzt eben ward, von Gott zurückgenommen
in seine Brust, die stille Welt vollkommen - -
und ist so dunkel, wie von Anbeginn.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

