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Zum Campo Santo lenk ich meine Schritte.
#1
Zum Campo Santo lenk ich meine Schritte.
Unruhig Herze, komm, was zögerst du?
Die Gräberreihen atmen tiefe Ruh,
und leis verhallen meine harten Tritte.

Ein grüner Hügel wölbt sich in der Mitte.
Ihm wenden sich die müden Blicke zu.
O sag! Wen birget deine dunkle Truh'? -
An starren Steinen starb die scheue Bitte.

Da ging ein Schluchzen hoch in den Zypressen. -
Mein totes Kind! Ich hab dich nicht vergessen!
Zeig mir dein stilles, sel'ges Jugendland!

Weit in die Stille rief ich deinen Namen - -
und aus der Tiefe kam es: Amen, Amen!
Da fühlt ich dunkel deine kühle Hand.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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