11.11.2025, 08:43
Egmont
Der zu befrein sein Volk vom Joche strebte,
Egmont, wenn er für Klärchen liebend fühlte,
Und süß vertraut mit ihren Locken spielte,
Drum minder nicht dem ernsten Werke lebte.
Der Menschheit Höchstes ihm die Brust umschwebte,
Und was mit todtem Handeln er erzielte
Ihm nicht die tief lebend’ge Sehnsucht kühlte,
Wenn nicht ihm Liebeshauch entgegen bebte.
Freiheit und Liebe sind die schönen Klänge,
Die alles Edlen Inbegriff umschlingen,
Nichts Großes ist, das ihnen nicht entspränge.
Sie hin nach außen und nach innen ragen,
Daß, wenn der Wolken Dunkel wir durchdringen,
Wir Götterlicht uns sehn entgegen tagen.
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Der zu befrein sein Volk vom Joche strebte,
Egmont, wenn er für Klärchen liebend fühlte,
Und süß vertraut mit ihren Locken spielte,
Drum minder nicht dem ernsten Werke lebte.
Der Menschheit Höchstes ihm die Brust umschwebte,
Und was mit todtem Handeln er erzielte
Ihm nicht die tief lebend’ge Sehnsucht kühlte,
Wenn nicht ihm Liebeshauch entgegen bebte.
Freiheit und Liebe sind die schönen Klänge,
Die alles Edlen Inbegriff umschlingen,
Nichts Großes ist, das ihnen nicht entspränge.
Sie hin nach außen und nach innen ragen,
Daß, wenn der Wolken Dunkel wir durchdringen,
Wir Götterlicht uns sehn entgegen tagen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

