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Des Traumbilds Element
#1
Des Traumbilds Element

Wenn sanft das Haupt sich in das Kissen schmieget,
Von allen Tagsgedanken abgeschieden,
Nur suchend stiller Ruhe tiefen Frieden,
Herbei der Reigen lustger Träume flieget,

Und Traumbild doch die Wirklichkeit besieget.
Nichts ist so fein und zart gewebt hienieden,
Es führt in Feenland den Lebensmüden,
Und ihn auf goldnen Wolken wonnig wieget,

Und ist es beim Erwachen auch zerronnen,
Sind seine Fäden dennoch fest gesponnen,
Nur biegsam in des Schlummers Bildnerhänden.

Denn in des Busens tief geheimsten Gründen
Die Träume ihres Wesens Wurzel finden,
Und von da auf uns seine Schatten senden.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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