Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
193 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

"S'i' fosse stata, per l'anima mia,
Ben savia in giovanez[z]a e conos[c]ente,
Ch'i' era allor sì bella e sì piacente
Che 'n ogne parte novelle ne gia,
I' sarè' troppo ric[c]a, in fede mia;
Ma i' sì 'l dava tutto a quel dolente,
C[h]'a ben far non fu anche intendente,
Ma tutto dispendea in ribalderia.
Né no·gli pia[c]que nulla risparmiare,
Ch'e' tutto no'l beves[s]e e no'l giucasse,
Tant'era temperato a pur mal fare:
Sì c[h]'a la fin conven[n]e ch'i'·lasciasse,
Quand'i' non eb[b]i più che gli donare;
E me e sé di gran ric[c]hez[z]a trasse".
Zitieren
#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CXCIII.

„Wär ich, bei meiner Seele seeligkeiten,
Nur klug gewesen, als ich jung an Jahren
Und hübsch war und so zierlich an Gebahren,
Daß man mich rühmte drob zu jenen Zeiten,

Dann, meiner Treu, stünd heute mir zurseiten
Das Geld, mit dem der Lump davongefahren,
Der danklos kahl mich fraß an Haut und Haaren,
Um seinen Dirnen es ins Maul zu leiten.

Vom Sparen ist er nie ein Freund gewesen,
In Trunk und Spiel hat alles er verludert
Und einzig Schelmenstücke ausbaldowert.

So ließ ich ihn denn ohne Federlesen,
Als ich durch all mein Schenken ausgepowert
Und er ins Elend mich und sich gerudert.“ -


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Forenfarbe auswählen: