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191 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

"Ma ciascun uon c[h]'avesse in sé ragione
O che del mondo ben savio sareb[b]e,
Ma' don' di femina non prendereb[b]e,
Ché non son che·llacci di tradigione:
Ché quella che facesse donagione,
Contra la sua natura pec[c]hereb[b]e,
E 'n gran follia ciascun gliele por[r]eb[b]e,
Sed ella no'l facesse a falligione.
Perciò ciascuna pensi, quando dona,
Che doni nella guisa c[h]'ò parlato:
Sì che, quand'ella avrà passata nona,
Il guardacuor suo sia sì fodrato
Ch'ella non cag[g]ia a merzé di persona;
E ciò tien tutto al ben aver guardato.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CXCI.

„Doch wer im Welttheater wohlerfahren
Und von Vernunft sich läßt gehörig lenken,
Läßt niemals sich von einer Frau beschenken;
Verräter sind derlei geschenkte Waren.

Denn die nicht an Geschenken weiß zu sparen,
Muß falsch von ihrem eignen Wesen denken
Und töricht ganz in falsche Richtung schwenken,
Falls sie nicht sinnt, Verrat damit zu paaren.

Und muß sie dennoch schenken, zu es jede
In dieser art, der ich das Wort hier rede,
Daß sie, wenn abwärts ihr Tage führen,

Vergnügt und mollig sitz in ihrem Neste
Und nicht zu klopfen braucht an fremde Türen.
Davor bewahrt Voraussicht sie aufs beste!“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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