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Schiller - ZaunköniG - 07.03.2022 Schiller 1834. Der Schmerz, die theure, herbe Frucht des Lebens, — Nicht um Besitz des Pöbels trübe Thränen, — Das Trauer-Echo jedem Menschensehnen; Das dumpfe, unerbittliche Vergebens — Das war die Wurzel deines hohen Strebens; Ihr wußtest du die Fasern zu entlehnen, _ Die nun als Zweige sich zum Himmel dehnen, Prachtblüthen wiegend im Triumph des Schwebens: Und alle Herzen, die wie du empfanden, — Was sie geliebt, was fie geduldet hatten, Sie legten's froh in jenes Baumes Schatten; Da war's verherrlicht, denn es war verstanden; Dir aber war das Daseyn so geläutert, Und, als es schwand, zur Ewigkeit erweitert. . |