Sonett-Forum

Normale Version: Du ziehst mich an, wie der Magnet das Eisen,
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Du ziehst mich an, wie der Magnet das Eisen,
Nicht will, nicht kann ich jemals von dir lassen,
Für immer muß es uns're Seele fassen,
Die Welt vermag nicht dir mich zu entreißen.

Kann ich mich selbsten denn so tödtlich hassen,
Daß ich dich möcht' aus meinem Herzen reißen,
Dem liebend für dich schlagenden, dem heißen;
Ja! zu einander uns're Geister passen.

Dein Herz, es ist die Richtung meines Strebens,
Du bist mein Heil, bist mir des Lebens Quelle,
Du, Theure, bist die Seele meines Lebens.

Die Zeit verfließt und Well' zerrinnt auf Welle,
Die Lieb' zu mindern sucht sie doch vergebens,
Und in der deinen nur wird mir es helle. (