Sonett-Forum

Normale Version: George Santayana: There was a time when in the teeth of fate
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George Santayana
1863-1952 USA


There was a time when in the teeth of fate
I flung the challenge of the spirit's right;
The child, the dreamer of that visioned night,
Woke, and was humbled unto man's estate.

A slave I am; on sun and moon I wait,
Who heed not that I live upon their light.
Me they despise, but are themselves so bright
They flood my heart with love, and quench my hate.

O subtle Beauty, sweet persuasive worth
That didst the love of being first inspire,
We do thee homage both in death and birth.

Thirsting for thee, we die in thy great dearth,
Or borrow breath of infinite desire
To chase thine image through the haunted earth.


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Es war mal, als ich in des Schickals Klauen
gezweifelt, ob's die Seele recht gemacht;
Das Kind erwacht aus visionärer Nacht
und sah sich machtlos in den Menschengauen.

Ich bin ein Knecht, nach Mond und Sonne spähend,
die nicht erahnen, dass ich durch sie lebe;
die mich verachten und doch so viel geben,
mein Herz durchfluten und den Hass verwehen.

Subtile Schönheit, deren Wert sich bot,
du konnt'st die Liebe durch dein Sein umwerben.
Wir ehr'n dich von Geburt an bis wir sterben.

Verdurstend sterben wir in deinen Tod
und leih'n uns Atem in den Sehnsuchtstagen,
dein Bild durch die gequälte Welt zu jagen.