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Normale Version: Sonnets 134
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William Shakespeare
1564 – 1616 England


CXXXIV.

So, now I have confess'd that he is thine,
And I myself am mortgaged to thy will,
Myself I'll forfeit, so that other mine
Thou wilt restore, to be my comfort still:
But thou wilt not, nor he will not be free,
For thou art covetous and he is kind;
He learn'd but surety-like to write for me
Under that bond that him as fast doth bind.
The statute of thy beauty thou wilt take,
Thou usurer, that put'st forth all to use,
And sue a friend came debtor for my sake;
So him I lose through my unkind abuse.
Him have I lost; thou hast both him and me:
He pays the whole, and yet am I not free.



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Übersetzung von
Terese Robinson
 

CXXXIV.

 
Nun hab’ ich’s zugestanden, daß er dein
Und gab mich selbst als Bürgen für dein Glück;
Mich selbst nimm hin, doch jenes andre Mein
Gib mir zum Trost in meine Hand zurück.
Du willst es nicht, und er bleibt gern gefangen,
Da du begehrlich, allzu willig er;
Für mich schrieb er, da er zu dir gegangen,
Den Schuldbrief, und die Fessel bindet schwer.
Auf deiner Schönheit Rechte stütz du dich,
Wucherst mit jedem Reiz und jeder Huld,
Belangst den Freund, der Schuldner ward für mich,
Und den ich nun verlor um meine Schuld.
 
Ja, ihn verlor ich, und du hast nun zwei,
Er zahlt das Ganze, doch ich bin nicht frei.



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