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Normale Version: 036 L'Amante
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L'Amante

Quand'i' udì' Ragion che 'l su' consiglio
Mi dava buon e fin, sanza fallacie,
Dicendo di trovarmi acordo e pace
Con quella che m'avea messo 'n asiglio,
I' le dissi: "Ragion, vec[c]o ch'i' piglio!
Ma non ch'i' lasci il mi' signor verace,
Ched i' son su' fedel, e sì mi piace
Tanto ch'i' l'amo più che padre figlio.
Onde di ciò pensar non è mestero
Né tra no' due tenerne parlamento,
Ché non sareb[b]e fatto di leg[g]iero
perciò ch'i' falseria mi' saramento.
Megli'amo di Fortuna es[s]er guer[r]ero
Ched i' a·cciò avesse pensamento".
In Übertragung von

Richard Zoozmann
1863 – 1934



XXXVI. Der Verliebte

Als ich gehört, wie mir Vernunft gegeben
So guten Rat, bedacht und ohne Tücke,
Der Eintracht mir und Frieden gab zum Glücke
Mit ihr, die mir verleidet nur das Leben,

Sprach ich: „Vernunft, ich wählte schon soeben!
Ich laß von meinem Herrn in keinem Stücke;
Treu bin ich ihm und weiche nicht zurücke:
Den Vater liebt kein Sohn mit heißerm Streben.

Darüber ist nicht nötig erst zu grübeln,
Noch daß wir bweide länger drüber sprechen;
Als unerfüllbar muß ich drum verübeln

Dir das Verlangen, meinen Schwur zu brechen.
Eher will ich den Haß Fortunas wählen,
Als länger mit Gedanken mich zu quälen.“ -


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